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Freitag, 16. Oktober 2026

[LESEBLICK DENKT NACH] Warum blogge ich eigentlich noch über Bücher?

 

Mit „LeseBlick denkt nach“ möchte ich euch regelmäßig zu kleinen Gedanken rund ums Lesen, Bücher, Buchwelten und meinen ganz persönlichen Lesegewohnheiten mitnehmen. Mal nachdenklich, mal kritisch, mal einfach aus dem Bauch heraus und natürlich interessiert mich dabei besonders: Wie seht ihr das?

Heutiges Thema:

Warum blogge ich eigentlich noch über Bücher?

Mittlerweile tue ich das seit über 12 Jahren und ich muss sagen, dass sich der Grund in den Jahren nicht verändert hat. Ich blogge, weil ich Spaß am Austausch über Bücher oder buchige Themen habe. Weil ich mich gern von anderen Buchverrückten anstecken und infizieren lasse. Weil ich selbst - nach dem Lesen einen guten oder auch schlechten Buches - mit anderen darüber reden möchte bzw. meine Meinung kundtun möchte. In meinem familiären Kreis und auch im Freundeskreis gibt es nur wenige Leseratten. Daher brauche ich euch ❤

Auch wenn ich aus familiären oder beruflichen Gründen mal mehr und mal weniger aktiv war - über die Jahre, freue ich mich immer wieder zurückzukommen: an meine Tastatur und auf eure Blogs.


Sind deine Gründe ähnlich, dass du immer noch Herzblut in deinen Blog steckst, auch wenn uns andere Social media Kanäle zu überrennen drohen?

P.S. Wir lesen uns zu dieser Rubrik am kommenden Freitag wieder 😉

10 Kommentare:

  1. Guten Morgen, Andrea
    ja geanu, aus dem selben Grund blogge ich auch noch "oldscool" mit einem Blog und nicht auf den Social media Kanäle . Obwohl ich bei Insta schon eine Seite habe. Aber ich gestehe, die wird oft vernachlässigt. Mein Hauptpunkt bleibt mein Blog - mein kleines Bücherzimmer - und daran wird sich wohl nichts ändern.
    Also wahre Worte, die auch von mir sein könnten. Auch mit dem Beruflichen und Familiären.
    Liebe Grüße
    Anja
    anja

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    1. Hi Anja,
      schön, dass wir da einer Meinung sind.

      Ich habe es bei Instagram eine Zeitlang etwas aktiver versucht, aber nö. Bringt mir nur Arbeit und kommt nichts bei rum. Mir ist Instagram da zu schnelllebig und ich muss auch sagen, dass es mir dort persönlich zu viele "Leser" gibt. Man verliert den Überblick, kann Namen nicht mehr zuordnen. Hier auf dem Blog weiß ich immer noch "wo ich was gesehen habe usw".

      Und wir wissen, dass wir in unsere Beiträge mehr Herzblut stecken, als in ein Foto.

      LG Andrea

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  2. Hallo Andrea,
    ich hatte Bücher/Serien/Filme auch immer mal wieder auf meinen Blogs, neben meinen Texten, also auch schon über 10 Jahre, gute 12 um genauer zu sein.
    Aber einen extra Blog dafür ja erst seit..weiß ich gerade nicht, schon 1 Jahr?
    Es macht mir einfach Spaß darüber zu schreiben und bei anderen neue Buchtipps oder Meinungen/Rezensionen zu lesen oder eigene Texte, also der Austausch gefällt mir, Inspirationen.
    Ich habe irgendwann einen Instakanal zu meinem Blog erstellt aber kA, der lag ziemlich schnell wieder brach..ich kann nicht sagen, was genau mich stört. Es ist auch der Algorithmus bei Instagram, der es einem nicht leicht macht, Leute zu erreichen. Der Hauptgrund ist aber, dass es mich ehrlich gesagt einfach stresst. Ist mir zu viel. Daher ist TikTok der absolute Endgegner für mich, ich kann das nicht ertragen.
    Zu viele Eindrücke überfordern mich, ich habe dann das Gefühl, mich da zu verlieren.
    Ich könnte auch zehn, zwanzig Buchblogs folgen aber das wäre für mich einfach eine Reizüberflutung, ähnlich wie Insta.
    Es funktioniert besser wenn ich 'bei mir' bleiben kann,ich hoffe, man versteht was ich meine.
    Es ist mir auch ziemlich banane ob bloggen noch 'zeitgemäß' ist, neulich erst gehört, wie erschreckend viel weniger unter Kindern und Jugendlichen noch gelesen wird, grauenhaft. Also Bücher.
    Aber auch Blogs werden nicht mehr so oft gelesen. Das war mir aber immer egal, ich habe auch schon über eine lange Zeit in den leeren Raum geschrieben, den Grund habe ich oben genannt, weil es mir Spaß macht.
    Natürlich ist es schöner auch mal Reaktionen darauf zu bekommen aber das ist nicht der Hauptgrund fürs Schreiben.
    Und Instagram, TikTok..puh ey, nein.
    Sollen andere machen:)

    Ja, das wären so meine Gedanken dazu.

    Liebe Grüße,
    Silver

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    1. Hi Silver,
      mir geht es auch im Großen und Ganzen, um das Niederschreiben. Mich in meiner Meinung zu verlieren, evtl nochmal nachlesen zu können, usw. Ein Austausch ist schön, aber nicht jeder Beitrag, der mir auf der Seele liegt, trifft gerade den Redebedarf anderer. Daher kann und konnte ich auch schon immer mit Null Kommentaren sehr gut umgehen.

      Mein Blog ist wie mein kleines Tagebuch, nur halt auf Bücher und mein Leseverhalte bezogen.
      Ich habe auch meine Stammblogs, du bist da ja recht frisch dazugekommen, aber schön, dass man sich "gefunden" hat :)

      Tik Tok ist auch mein Endgegner...eine tolle Gemeinsamkeit.

      Und das Lesen unter den Kindern und Jugendlichen... Hmm... man macht es Ihnen aber auch nicht mehr schmackhaft. Ich überrasche meine Tochter so gern mit Büchern und sie liebt es und ist jetzt, mit 4, schon so stolz auf ihre Sammlung. Ganz die Mama <3
      Ob sie gern lesen wird, ist die zweite Frage. Aktuell schauen wir an und wir lesen vor. Ich selbst hab als Kind auch noch nicht so gern gelesen. Aber irgendwann hat es Klick gemacht.

      Bibliotheken müssten mehr bewusste Stöberrunden anbieten, Austausch, Empfehlungen.. ich weiß es nicht. Ich lebe nun in der Provinz. Kann nicht mal beurteilen, ob es leichter wäre Kinder/Jugendliche hier oder in der (Groß)Stadt zu erreichen ?!

      LG Andrea

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  3. Hallo Andrea,
    ich bin jetzt auch schon 15 Jahre dabei und liebe meinen Blog nach wie vor sehr. Ja, Social Media hat viel von den Blogs weg gezogen, aber irgendwie finde ich meinen Blog nach wie vor nachhaltiger. Meine Social Media Accounts werde ich irgendwann löschen, das ist relativ sicher. Von Facebook bin ich schon weg. Derzeit bespiele ich noch (eher weniger regelmäßig) Instagram. Aber Spaß macht mir eigentlich nur mein Blog. Hier bestimme ich darüber, was und wie ich poste. Niemand kann ihn mir einfach so abschalten. Ich bestimme. Das gefällt mir und ich hoffe, dass ich meinen Blog noch lange mit Beiträgen füttern werde.
    LG
    Yvonne

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    1. Hallo Yvonne,
      danke, dass du dir die Zeit für eine Antwort zu diesem Thema genommen hast.
      Man hört wirklich heraus, wie egal dir das Drumherum ist und das dein Herz deinem Blog gehört.

      Eine tolle Antwort und Einstellung. Ich probiere es auch immer mal wieder bei Instagram, aber nun ja.... es ist mir zu voll und zu schnell.

      LG Andrea

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  4. Hi Andrea!

    Wir sind ja ähnlich lange im Buchblogger Bereich unterwegs und ja, meine Motivation hierzu ist eigentlich immer noch dieselbe: ich möchte mich austauschen! Ich kenne zwar Menschen persönlich, die lesen, aber eben nicht so bücherverrückt sind wie wir hier xD Und es ist einfach schön wenn man sieht, dass andere ähnlich ticken, auch wenn die Genres oft unterschiedlich sind und der Buchgeschmack nicht immer der gleiche - aber wir es eben lieben in Bücher abzutauchen und darüber zu berichten!
    Auch weil wir so eine schöne friedliche Community sind auf den Blogs, das liebe ich sehr <3

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hi Aleshanee,
      das stimmt. Unter den Blogs geht es wirklich immer friedlich zu. Eine kleine Familie.
      Instagram zielt nur noch auf schneller, weiter, schöner usw ab. Traurig, aber wahr. Hier gibt es keinen Algorithmus. Hier heißt es bewusst auf den Blog klicken und Stöbern oder halt die Leseliste durchschauen <3

      LG Andrea

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  5. Hallo Andrea,
    bei mir sind es tatsächlich ähnliche Gründe. An erster Stelle steht, dass ich das Gelesene gerne schriftlich Revue passieren lasse, alles noch einmal sortieren und meine Meinung irgendwo kundtun möchte. Social Media wie Instagram ist mir da einfach viel zu schnelllebig und manchmal auch "seelenlos". Da poste ich manchmal vielleicht die ersten Sätze meiner Rezi und dann den Link zu meinem Blog. Wer möchte, kann da weiterlesen.
    Wichtig ist mir auch der Austausch mit anderen Bloggern. Und zwar in Ruhe und etwas harmonischer Atmosphäre. Bei Bookstagram geht es ja manchmal auch recht ruppig zu. Habe ich zwar selbst noch nicht erlebt, aber von gehört und gelesen. Und TikTok muss auch weiterhin ohne mich klar kommen ;-)
    Meinen Blog habe ich seit mittlerweile 14 Jahren und poste meine Beiträge und Rezensionen immer noch gerne.
    LG, Silke

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    1. Hi Silke,
      da hast du noch ein paar mehr Jahre auf dem "Buckel", als ich. Glückwunsch dazu und wow, dass du schon so lange Spaß dran hast.

      Bookstagram ist schnell ja, und ein Foto einfach auch seelenloser, als auch Text.
      Bei Instagram werden die Texte unter den Bildern glaub ich nur gelesen, wenn das Foto anspricht, deshalb heißt es auch hier immer schneller, weiter, größer, atemberaubender!

      Und seitdem es Instgram & TikTok gibt, sind meines Erachtens auch deutlich weniger Buchblogs entstanden, die sich wirklich über eine gewisse Dauer halten (wollen).

      LG Andrea

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