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Samstag, 10. Dezember 2022

[REZENSION] Frostitute | Extremhorror

 Titel: Frostitute - Herz aus Eis | Autor: Glen Frost
Verlag: FESTA Verlag | Seitenanzahl: 192 Seiten 
Kaufen: Hier
Band 35 der FESTA Extrem Reihe
ACHTUNG!!! ab 18 Jahren

Inhaltsangabe


Anya ist in die Hände von Menschenhändlern geraten. In einer eiskalten Winternacht wird sie brutal umgebracht.
Doch sie schließt einen Pakt mit den Mächten der Finsternis. Getrieben von unmenschlichem Hass erwacht Anya als Untote – und beginnt mit ihrem blutigen Rachefeldzug...

Dieses Buch ist nichts für sanfte Gemüter. Du bist gewarnt.
(Quelle: FESTA Verlag)

 

Meine Meinung


Die Story hinter der Brutalität punktet


Dieses Buch lag echt lang auf meinem SuB. Dank meiner diesjährigen SuB-Abbau-Challenge hab ich es mir von vornherein in den frostigen Dezember gepackt und nun ist es gelesen. Das Cover war für mich schon immer ein Hingucker. Nun, nach dem Lesen mag ich es irgendwie noch mehr, ebenso wie den Titel des Buches.

Der Autor Glen Frost (was ein passender Nachname, oder?^^) hat bisher nur diesen einen Extremband im FESTA Verlag veröffentlicht. Ansonsten kann ich sagen, dass ich gern ein weiteres seiner Werke gelesen hätte.

Wie ihr oben, in der kleinen Legende des Verlages, sehen könnt, strotzt dieses Buch vor Gewalt und Brutalität. Da ich bei Weitem nicht mehr so häufig in diesem Genre lese, wie noch vor einigen Jahren, ist es für mich jedes Mal wieder ein kleines Einlassen auf diesen Stil. "Frostitute" beginnt genauso. Sexistisch, erniedrigend und brutal. Und dies zieht sich durch das gesamte erste Drittel der Geschichte.
Wer FESTA Extrem in die Hand nimmt, sollte wissen, auf was er sich einlässt.

Die Mitte des Buches hat mir besonders gefallen, denn hier kommt ein wenig Story ins Spiel. Die Idee ist mit Sicherheit keine neu erfundene Idee, aber für mich sehr stimmig und passend. 

Nachdem die Prostituierte Anya brutal ermordet wurde, wird sie von höheren Mächten vor die Wahl gestellt. Akzeptiert sie ihren eigenen Mord oder geht sie den Weg der Rache?
Anya bekommt eine zweite Chance und ihre getroffene Wahl beherrscht das letzte Drittel des Buches.

Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte keinen unruhigen Magen haben.
Denn hier gibt es einiges an Gedärm und Innereien, sowie massenweise Blut.
Rache ist schmutzig.

Ich habe beim Lesen immer den Gedanken verfolgt: jeder bekommt, was er verdient.
Und unter diesem Gesichtspunkt habe ich das kleine Büchlein gern gelesen.
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Am Ende hätte es für mich gern noch etwas mehr Story sein dürfen, aber dann wäre es wohl kein Extremband mehr geworden. 


Mein Fazit


"Frostitute" von Glen Frost habe ich im absolut richtigen Monat zur Hand genommen.
Ich mochte die kalte, winterliche Szenerie im Buch sehr gern, auch wenn deren Beschreibungen hier natürlich nicht an erster Stelle standen.
Das Buch ist getränkt mit Blut und der Leser begleitet die auferstandene Anya auf ihrem fiesen Rachefeldzug gegen eine Schar von Männern.

Der Autor

Glen Frost ist Autor mehrerer brutaler Horrorromane. Er lebt abwechselnd in den Rocky Mountains und in einem Hotel in Bournemouth, England.


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