Sonntag, 3. April 2016

[Rezension] Schattentour

Titel: Schattentour
Autor: Jessica Swiecik
Verlag: Mainbook Verlag
Preis: 11,95€ (broschiert)
Seitenanzahl: 263 Seiten
ISBN: 978-3-944-12484-1
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Inhaltsangabe
Ein Urban Explorer-Team erkundet ein altes, leerstehendes Gebäude in der Nähe Frankfurts. Sie wollen die Vergangenheit des Hotels ergründen und die Schönheit des Verfalls auf Fotos festhalten. Doch das „Unus“ ist nicht so einsam, wie es auf den ersten Blick scheint. Sie treffen auf ein anderes Team, das die Nacht ebenfalls in dem Gebäude verbringen will. Aber das wird nicht ihre einzige Begegnung bleiben. Das einstige Luxushotel verbirgt ein dunkles Geheimnis, und die Tour durch das alte Gemäuer verwandelt sich in einen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen gibt...
(Quelle: mainbook Verlag)


Meine Meinung
Der Klappentext klingt doch schon mal sehr vielversprechend oder?
Ich war total angetan und durfte dieses Buch mit anderen Lesern und der Autorin selbst in einer Leserunde bei LovelyBooks lesen und dies war natürlich ein zusätzliches Highlight, dass Buch mit der sympathischen Autorin zu erleben.

Der Einstieg im Buch war super. Sowohl mit dem Schreibstil, als auch mit den zwei Teams, die zu Beginn vorgestellt wurden, kam ich super zurecht.
Schnell wurde auch klar, dass das Buch diesen gewissen Gruselfaktor mitbringt, der dem Leser konstant eine sehr bedrückende und beängstigende Stimmung verleiht.
Für diejenigen, die selten in diesem Genre lesen beziehungsweise sehr ängstlich sind, wenn es um Dunkelheit, leerstehenden Gebäuden und seltsame Vorkommnissen geht, die werden hier vollkommen auf ihre Kosten kommen. Da ich auch schon viel im Horrorgenre unterwegs war und auch schon öfters selbst leerstehende Gebäude mit dem Gewissen Gruselfaktor erkundet habe, konnte dieses Buch mich nicht schocken, aber gut unterhalten.

Durch die Vielzahl der Charaktere treffen hier natürlich die verschiedensten Persönlichkeiten aufeinander und auch durch diesen Aspekt konnte gar keine Langeweile auftreten. Spätestens ab dem Zeitpunkt, von dem an sich die Teammitglieder gegenseitig verdächtigen an den seltsamen Geschehen im „Unus“  beteiligt zu sein, wurde es spannend, was das Miteinander der Charaktere anging.

Die Thriller- und Gruselelemente wurden meiner Meinung nach sehr gut in die Geschichte eingebracht. Ich mochte die Atmosphäre, die Jessica Swiecik erschafften hat und auch die mysteriösen Geschehnisse im ehemaligen Hotel „Unus“ konnten meinen Geschmack absolut treffen.

Was das besondere im „Unus“ ist und was die Teams der „Urban Explorer“ und der „Ghost Discoverers“ erleben, erfahrt ihr nicht in meiner Rezension, sondern nur im Buch.
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Folgender Punkt soll weniger ein Kritikpunkt sein, es ist eher ein Fakt, den ich mir hätte anders gewünscht und welcher dem Buch glaub ich noch einen anderen Effekt gebracht hätte. Und zwar waren mit die Charaktere zu jung. Dies wurde vor allem durch ihr Verhalten sichtbar. Neben der Tour durch das Hotel kam nämlich immer mal wieder das Thema jugendliche Verliebtheit vor.
Hätte die Autorin dieses Thema weggelassen und vielleicht erwachsene Personen in ihrem Buch eingebaut, hätte es von mir die Bestbewertung erhalten.


Mein Fazit
Ein Ausflug, der mich fast vollends begeistern konnte. Jessica Swiecik hat sich mit „Schattentour“ einem unheimlich interessanten und spannenden Thema angenommen. Schreibstil und perfekt gesetzte Cliffhanger machen Buch zu einem Lesegenuss für alle, die sich gern gruseln und DAS Geheimnis lösen wollen.
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Die Autorin
Jessica Swiecik, geborene Nieber, lebt zurückgezogen im schönen Schlangenbad in der Nähe Wiesbadens und verbringt täglich rund acht Stunden mit dem Schreiben. Schon früh stand für sie fest, dass sie nur eins möchte: Schreiben, nicht des Geldes wegen, sondern wegen dem Gefühl, eine eigene Welt zu erschaffen und andere Menschen in diese zu entführen. Sie ist bereits in mehreren Anthologien vertreten und betreibt nebenher einen eigenen Bücherblog.

Die Leidenschaft zum Schreiben und zu Büchern begleitet sie bereits ein Leben lang. Bereits in der Schulzeit hat man sie stets mit einem Stift oder einem guten Buch in der Hand gesehen. Die aus der Altmark stammende junge Autorin hat ihre Jugend fast ausschließend in der Bibliothek verbracht - weswegen sie schon früh als "schräg" bezeichnet wurde.
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     Mein herzlichster Dank für die Bereitstellung des Leseexemplares gilt

und

der Autorin Jessica Swiecik