Samstag, 30. November 2019

[LESERUNDE] Die Sonnenschwester von Lucinda Riley | Band 6


Jeder Mitleser ist herzlich willkommen!

Alle, die nicht gespoilert werden wollen, sollten keinen Blick auf die Kommentare unter diesem Beitrag werfen 😉 *Spoileralarm


Was ist eine LESERUNDE?
In einer LR finden sich einige Leser zusammen, das Buch wird zuzusagen gemeinsam gelesen und in den Kommentaren unter dem Post wird wild und heiß über das Gelesene diskutiert. Lesen verbindet <3

Klappentext
Reich, berühmt und bildschön: das ist Elektra d’Aplièse, die als Model ein glamouröses Leben in New York führt. Doch der Schein trügt – in Wahrheit ist sie eine verzweifelte junge Frau, die im Begriff ist, ihr Leben zu ruinieren. Da taucht eines Tages ihre Großmutter Stella auf, von deren Existenz Elektra nichts wusste. Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht. Als Stella ihr die berührende Lebensgeschichte der jungen Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan erzählt, öffnet sich für Elektra die Tür zu einer neuen Welt. Denn Cecily lebte in den 1940er Jahren auf einer Farm in Afrika – wo einst Elektras Schicksal seinen Anfang nahm…
(Quelle: Goldmann Verlag)
 Einteilung
Abschnitt 1 (Seite 1 - 130)
Abschnitt 2 (Seite 131 - 244)
Abschnitt 3 (Seite 245 - 376)
Abschnitt 4 (Seite 377 - 544)
Abschnitt 5 (Seite 545 - 696)
Abschnitt 6 (Seite 697 - Ende)
(in den Kommentaren füge ich noch das Startkapitel als Wort ein)

Teilnehmer

Ich freue mich riesig auf diesen Band, auch wenn die Erscheinung im Winter immer meine weihnachtliche Leseliste dämpft, aber wir sind zusammen, dass ist toller Ersatz fürs <3


Kommentare:

  1. Platz für allgemeines Geplauder <3

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    1. Ein liebes Hallo in die Runde!

      Die Abschnitte habe ich markiert und das Buch ist für meinen Arbeitsweg eingepackt. Ich freue mich auf unsere Reise nach Afrika. :)

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    2. Hallo ihr Lieben

      Wie toll, dass du mich schon in deine Liste aufgenommen hast. Hat dir Martina gesteckt, dass ich gerne teilnehme? ;-) Ich freue mich auf jeden Fall schon total auf das Buch und werde voraussichtlich am Dienstag einsteigen.

      Ganz liebe Grüsse an alle und viel Spass beim Lesen
      Livia

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    3. Ja, habe ich Livia =)

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    4. Super, vielen Dank, dass ihr beide so lieb und aufmerksam seid, das freut mich gerade total. Ich habe noch ein wenig Werbung gemacht bei mir auf dem Blog und starte heute Nachmittag im Zug mit dem Buch.

      Alles Liebe
      Livia

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    5. Ich freue mich, dass wir wieder eine schöne kleine Runde sind <3
      Ich stecke bereits mitten im ersten Abschnitt und bin super in der Geschichte angekommen.

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    6. Jetzt wollte ich nur fix vorbeischauen, um zu sehen, wie die Runde für euch so läuft und eine schöne Lesezeit wünschen, da sehe ich, dass Andrea mich mit auf die Mitleser-Liste gepackt hat. Das ist total lieb von dir, Andrea. ABER ich habe es bisher immer noch nicht geschafft, Band 1 zu lesen, weshalb ich total unqualifiziert bin, hier mitzulesen. Irgendwann, ja irgendwann schaffe es auch sicher ich, mit der Reihe zu starten. :D
      Viel Spass noch in der Runde. <3

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    7. Hallo liebe Hibi,
      da habe ich mich ja mächtig vertan was? :P
      Hab mich da glaub ich an der LR zum Schmetterlingszimmer orientiert.
      Wollte bei dir auch eigentlich nachfragen, aber das ist wohl irgendwie untergegangen.

      <3

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  2. Abschnitt 1: ab Elektra, New York - März 2008

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    1. So, ich fange dann mal an =)
      Ich bin gestern zuhause geblieben, da ich noch immer nicht fit war (bin am Wochenende im Bett gelegen) und habe gleich die ersten 130 Seiten gelesen.
      Ich muss sagen ich bin überrascht! Und ich habe überlegt, ob jemals erwähnt wurde, dass Elektra dunkelhäutig ist?? Ja, die Geschichte fürht nach Afrika, aber da nirgends ein Land angegeben war dachte ich an Namibia oder Südafrika....in Kenia war ich eben auch mit einem anderen Buch =)

      Elektra war mir früher nie sympathisch und sie ist es auch jetzt nicht wirklich...zu sehr auf sich betont, zu viele Drogen und Alkohol. Aber mir hat der erste Leseabschnitt trotzdem sehr gut gefallen. Normwaler Weise habe ich ja eher Probleme mit dem Gegenwartsstrang, aber bis jetzt überhaupt nicht. Ich fand es spannend und gut geschrieben.

      Es gibt diesmal auch nicht so viele Rückblicke zu Beginn. In Atalntis treffen wir aber kurz auf Ally und Bär. Christian....habe ich den verschwitzt oder wurde der nur zu wenig erwähnt? Oder kam er noch gar nicht vor?
      Nun warte ich auf eure ersten Eindrücke...

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    2. Gut, da wären wir also bei der 6. Schwester. Ich gestehe, Elektra ist mir total unsympathisch. Und dieses Intro hat mir nicht wirklich gefallen. Ständig zu lesen, wie sich Elektra Alkohol und Drogen reinzieht. Ansonsten ist ja nicht viel passiert. Das eine oder andere Techtelmechtel, Mitch, der seine Hochzeit verkündet, … usw.

      Bei Mitch fällt mir ein, ich glaube, er ist krank. Daher kommt sein extrem gesunder Lebensstil. Da gibt’s eine Anmerkung, dass er nicht besonders gut aussieht.

      Der Kurzausflug nach Atlantis hat das Geheimnis eine Spur mysteriöser gemacht, Elektra hat Bär kennengelernt, und war kurz mit Maia zusammen. Ich verstehe nicht, warum sie alle so vor den Kopf stößt.

      Und irgendwie war ja klar, dass Elektra eine Prinzessin ist … :D Naja, ich hoffe jetzt auf den Vergangenheitsstrang und bin gespannt.

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    3. @ Martina: Mir war auch nicht bewusst, dass Elektra dunkelhäutig ist. Ich hatte sie mir immer als große, blonde Frau vorgestellt (wahrscheinlich wegen des Namens). Hat mich jedenfalls überrascht, dass wir es hier mit einem Naomi-Campbell-Verschnitt zutun haben.

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    4. @Martina
      Mir ging es wie dir, ich habe mir - aber generell bei den Schwestern - nie Gedanken über die Hautfarbe gemacht. Spricht wieder einmal für unsere weisse Brille, durch die wir die Welt sehen... Es nervt mich immer, wenn ich mich dabei ertappe, aber so ist es halt manchmal.
      Ah und doch, der Skipper Christian ist immer wieder aufgetaucht. Er hat die Schwestern jeweils am Anlegesteg in Empfang genommen, zum Flughafen gebracht, abgeholt usw. Dass er allerdings so jung ist, war mir nicht bewusst. Bahnt sich da was an? Oder wäre das zu einfach?
      Spannend auch, was wir über Pa Salt erfahren haben. Wer wohl sein/e heimliche/r Geliebte/r war? Und was weiss Christian mehr, als er sagt, er macht ja auch so komische Andeutungen...

      @Nicole
      Diese Gedanken zu Mitch habe ich mir auch gemacht. Ob er krank ist? Oder ebenfalls eine Sucht versteckt?
      Ich verstehe aber sooo gut, warum Elektra alle vor den Kopf stösst. Nur so kann sie ihrer Sucht weiter nachgehen, von anderen "unabhängig" und unentdeckt bleiben. Ausserdem ist es so einfacher, alles zu verdrängen und solange sie niemanden wirklich an sich heranlässt, muss sie sich auch nicht mit ihren Problemen auseinandersetzen. Sie lässt diese sozusagen immer hinter sich zurück. Klar, irgendwann wird sie davon eingeholt - was sie insgeheim weiss, weshalb sie diesen Aufwand auch betreibt, alles so lange wie möglich von sich zu schieben - aber wir werden sehen, wie das dann aufgearbeitet wird.

      Weiter habe ich mir überlegt, dass Elektra am Ende wohl als Modedesignerin enden wird, die Skizzen in ihrem Kinderzimmer sprechen für sich. Und was soll dieser Zed schon wieder? Der mischt mir definitiv zu viel mit in den einzelnen Leben der Schwestern....

      Ich muss zugeben: ich verstehe und mag Elektra sehr, sehr, sehr. Sie tut mir leid und gleichzeitig bewundere ich sie auch für ihre Stärke und Professionalität, die sie im Job an den Tag legt. Sie wird ihr Leben meistern und ich empfinde sie auch gar nicht als so abgehoben, sondern eigentlich als verletzlich, nicht mit sich im Reinen, äusserst intelligent und einfühlsam (wenn sie denn die harte Schale ablegen würde). Und mir geht es wie @Martina: den Gegenwartsstrang habe ich bisher immer als wesentlich schwächer empfunden als den Vergangenheitsstrang. Hier bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe dabei vor allem auch bewundert, wie einfühlsam und aufmerksam Riley Elektras Leben, ihr Hadern und ihre Zerrissenheit und zugleich Stärke als auch Zerbrechlichkeit schildert.

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    5. Ich bin auch durch. Musste die letzten Seiten allerdings auf das Hörbuch umsteigen, da mich eine fiese Bindehautentzündung erwischt hat.

      Ich bin bei elektra noch hin und hergerissen. Was ich nicht mag sind ihr Drogenkonsum, dass sie ihren vodka sogar einflößt, wenn andere dabei sind (in Form von Wasserflasche). Auch ihre vielen Sexpartner, puh.

      Aber wie @Livia es bereits gesagt hat, ist das für mich alles ein Zeichen ihrer verletzlichen Persönlichkeit.
      PaSalt findet in seinem Brief meiner Meinung nach die PERFEKTEN Worte... "sie ist seine unberechenbarste, aber auch verletzlichste Tochter".
      Sie schreit ihre Hilflosigkeit und Einsamkeit förmlich hinaus.

      Christian ist mir auch bekannt, der kam eigentlich in jedem Band vor und zwecks Elektras Hautfarbe glaube ich es im Hinterkopf schon gewusst zu haben. Denn beim lesen war mir so dass ich diesen wow Effekt bereits schon im einem anderen Band hatte, also die Überraschung, da auch ich eher am Claudia Schiffer gedacht hatte.

      Ich bin im Gedanken schon bei der Person im Vergangenheitsstrang. Ihre Großmutter heißt ja nun Stella. Wer könnte Cecily sein?

      Das erste aufeinandertreffen von elektra und Stella fand ich fast etwas plötzlich und etwas unemotional.

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    6. @Nicole: Ich finde es interessant, dass du, die sich besonders auf Elektra gefreut hat, nun besonders skeptisch bist. Ich mochte bisher neben CeeCee Elektra am wenigsten und war skeptisch, ob mich diese Modelwelt interessieren würde. Nun hat mir aber der erste Abschnitt sehr gut gefallen. Wie Livia bereits anspricht ist Elektra eine zutiefst einsame Person, die innerlich zerrissen ist und sich gegenüber Pa Salt schuldig oder unzureichend fühlt. Trotzdem finde ich ihren Wodkakonsum und ihre Drogensucht beängstiegend und schlimm.

      @Livia: Schön, dass wir ungefähr dasselbe denken =) Die Idee mit der Modedesignerin ist gut! Die Kinderzeichnungen haben in mir nachgehallt, aber ich konnte es noch nicht zuordnen =)
      Christian habe ich wohl verdrängt....ups. Und ja, er scheint auf jeden Fall mehr über Pa Salt zu wissen. Und wer war seine Geliebte???
      Zed muss eine größere Rolle spielen, denn er taucht in jedem Buch auf! Und dass er nähere Bekanntschaft zu Elektra pflegt wurde ja schon im letzten Band einige Male erläutert. Das Jet Set leben haben sie gemeinsam. Trotzdem mag ich den schmierigen Kerl nicht.

      @Andrea: Du Arme! Gute Besserung! Wie Stella, Cecily und Elektra schlussendlich zusammenpassen ist mir auch noch ein Rätsel...jetzt noch mehr, nachdem ich bereits den zweiten Leseabschnitt hinter mir habe. Interessant, dass du bereits im Hinterkopf hattest, dass Elektra dunkelhäutig ist...

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    7. Oh, das geht ja ab hier, wie schön :-)

      @Andrea
      Dir auch zuerst einmal ganz eine gute Besserung. Hoffentlich geht es dir bald wieder gut.
      Klar "mag" ich Elektras Drogenkonsum auch nicht, aber dennoch ist sie mir sehr sympathisch und ich kann gut nachvollziehen, dass sie sich aufgrund ihrer nicht ganz einfachen Geschichte und ihrer eigentlich so verletzten und zerbrechlichen Seele einfach auch ein wenig betäuben muss.

      @Martina
      Ach...ich möchte nicht, dass Zed eine grössere Rolle spielt, aber ja, ich befürchte auch, dass er noch mitmischen wird. Komisch fand ich aber, dass Maia Elektra nicht gewarnt hat, schliesslich war sie ja damals von Zed geschwängert worden... Aber: was war das mit Zeds Vater, der ungefähr dort angeschwemmt worden war, wo auch Pa Salt starb? Das wurde ja abgewimmelt. Kennt jemand die Hintergründe davon noch?

      @Nicole
      Schade, dass du nicht so warm wirst mit Elektra. Vielleicht kommt das ja noch oder du magst wenigstens den Vergangenheitsstrang. Ich drücke die Daumen :-)

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    8. @Livia
      Ich schaue nachher Mal in meine alten Notizen, ob ich da was zu Zed's Vater finde. Wäre interessant nochmal einen Blick auf die Notizen zu Band 1 zu werfen nach soo vielen Jahren :D

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    9. @ Martina: Ja, ich weiß, ich hatte mich auf Elektra gefreut. Momentan ist sie mir so unsympathisch, dass mir vom Gegenwartsstrang mit ihr graut. Ich hoffe, das wird noch.

      Allgemein fallen mir seit unserem letzten Riley-Buch diese oberflächlichen Beschreibungen negativ auf. Also, es wird ständig betont, wer was anhat oder wie vorteilhaft die Frisur ist, oder dass das Oberteil die Augen so wunderbar zur Geltung bringt. Zumindest ist es hier beim Elektra-Teil der Fall. Jetzt kann es sein, dass es mir vermehrt auffällt und mich früher einfach nicht gestört hat oder dass tatsächlich mehr in die Richtung von Riley kommt.

      Zu Zed: Ich glaube, Maia war mal schwanger von ihm und hatte dann eine Fehlgeburt. Und ja, er fällt tatsächlich in jedem Buch auf irgendeine Weise unangenehm auf.

      Das Verwirrspiel um Pa Salt macht mich (im positiven Sinn) kirre! Ich will endlich wissen, was dahinter steckt! :D Jetzt habe wir die angedeutete Geliebte und diesen geheimnisvollen Weinkeller (Pa Salt trank gar keinen Wein), die Geheimtür, die mysteriösen Todesumstände und die Beisetzung im Meer.

      Kann es sein, dass Pa Salt am Leben ist und alles nur fingiert hat, damit sich seine Töchter sozusagen mal auf eigene Beine stellen? Es bildet sich ja auch jede Schwester mal ein, ihn gesehen zu haben ... Ich komme niche drauf und bin schon sooo gespannt auf den 7. Teil.

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    10. @Nicole:
      Dass Pa Salt seinen Tod nur fingiert hat denke ich seit dem ersten Teil. Diesmal wurde aber erwähnt, dass er krank war....war das Christian? Ich weiß nicht mehr wer, aber es ist mir aufgefallen. Mich hat es deswegen verwirrt, weil ich eigentlich davon ausgegangen bin. Ich frage mich nämlich auch wie man sonst die letzte Schwester findet....? Hat wer eine Idee?
      Ja, Maia war mal schanger von Zed...

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  3. Abschnitt 2: ab Cecily, New York - Silvester 1938

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    1. Auf diesen Teil habe ich mich gefreut und ich bin gemeinsam mit Cecily gut in Kenia angekommen.

      Cecily ist vielleicht naiv! Und sie tut mir in ihrer Naivität richtig leid. Dieser Jack hat sich von ihr entlobt und sie fängt das Jahr 1939 für sie nicht gerade berauschend an - für alle anderen anscheinend schon.

      Bei Cecily kommt gut hervor, wie eingesperrt man damals als Frau war. Entweder man ist der Familie unterstanden oder hat sich einen Ehemann angelacht. Es war total schwierig, sich auf eigene Beine zu stellen.

      Und dann kommt Tante Kiki ins Spiel:

      Cecily wird von Tante Kiki nach Kenia eingeladen, und damit lässt sie sich auf ein großes Abenteuer ein. Mir gefällt, dass Kiki ein richtig wildes Huhn ist, wobei ich befürchte, dass die jahrelangen Alkohol- und Drogenexzesse mittlerweile ihren Tribut verlangen. Oder warum sperrt sich Kiki ansonsten tagelang in ihrem Schlafzimmer ein?

      Denkt ihr, dass Cecily von ihrem kurzen Aufenthalt in Großbritannien schwanger geworden sein kann? Irgendwie passt das alles nicht, weil wir jemanden mit schwarzer Hautfarbe in der Geschichte brauchen.

      Ich wage zu behaupten, dass Lucinda Riley ein bisschen von Tania Blixen inspiriert worden ist. Zumindest erinnert mich Bill an Robert Redforder und die ob es nun ein Berg oder ein See ist, ist eigentlich auch egal.

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    2. Wie das meist so ist in LR, bin ich in der Vergangenheit noch nicht ganz angekommen^^
      Aber das ist auch das Spannende, wie unterschiedlich das Empfinden ist.

      @Nicole:
      Zwecks dem Stand der Frau. Erschreckend. Muss aufs College gehen, darf damit aber nicht arbeiten. Ganz ganz schrecklich. Ich habe mich sehr über Cecily's Auszeit gefreut, auch, dass sie ohne ihre Mutter reisen durfte.
      Da ihr ja nun lest und ich höre... etwas verdutzt war ich, da der Vergangenheitsstrang von einem Mann gesprochen wird. Kp, was man sich dabei gedacht hat. Evtl ja nur, um beide Stränge auseinanderzuhalten?!

      Kiki mag ich, aber da bekommen wir sehr schnell den Bogen zu den Drogen. Allerdings hab auch ich noch keine Idee, wie wir hier zu einem "schwarzen" Baby kommen, mit den aktuellen Figuren in der Geschichte.

      Die kurze Bekanntschaft mit Julius Woodhead war kurz und innig würde ich sagen oder? Und ich habe sofort an eine Schwangerschaft gedacht. Aber bisher zeigen sich ja bei Cecily keinerlei Anzeichen. Bleiben wir gespannt.

      Was sich bei mir noch für eine Frage stellt. Bill. Cecily kannte seinen Bruder. Ist der im Part England kurz vorgekommen? Es ist doch nicht Julius oder? Da haut der Nachname nicht hin, aber ein anderer Mann ist mir dann beim Hören wohl durchgerutscht.

      @Nicole
      Tania Blixen... noch niiiieee gehört, aber endlich das erste Mal Anlass in diesem Band gehabt, zu googlen ;) Bill und Robert Redford passt. Aber was willst du uns mit Berg oder See sagen?? :D

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    3. Ich war auch etwas verwundert, dass wir zu Beginn des Vergangenheitsstrang in den USA 1939 befinden. Cecilie gehört zur oberen Schicht und ist natürlich weiß....sonst wäre sie ja auch nicht dort, wo sie ist. Trotzdem muss sie als Frau viele Abstriche machen, denn die Auflösung der Verlobung trifft sie härter - nicht nur durch den Verlust, sondern auch durch ihre gesellschaftliche Stellung. Die ist ganz schön gesunken und so passt es, dass sie nach Kenia zu Tante Kiki reist. Vom Kriegsbeginn merkt man in diesen Ländern ja noch nichts...

      Das Leben, das Kiki führt erinnert mich an 2 Romane, die ich bisher über diese Zeit gelesen habe (In Lady Afrika kommt Tania Blixen auch vor). Die Briten dürften sich in den Zwanziger und Dreißiger Jahren in Kenia sehr aufgeführt haben! Man sieht es ja auch an Kiki und ihren Freundinnen. Drogen, Partnerwechsel und sogar ein Mordversuch!
      Auch ich habe befürchtet, dass Cecilie von Juliuas schwanger wird. Scheint aber eher nicht zu sein und ja...wie kommt es zu einem schwarzen Baby? Lernt sie einen Massai kennen?

      @Nicole: Ja, Cecilie ist furchtbar naiv. Aber die Mädchen aus dieser Gesellschaftsschicht wurden nun auch so erzogen.

      @Andrea: Ich fand es auch furchtbar, dass Cecilie zwar studieren durfte, aber dann nur mehr heiraten...brr.
      Du hast noch nie von Tania Blixen gehört?

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    4. Wow....Wie traumhaft schön die Landschaft und die Tierwelt in diesem Abschnitt beschrieben wurden... Aber: irgendwie fühle ich mich sehr im Dunkeln gelassen und sehne mich richtig nach Elektra zurück um zu sehen, wie es bei ihr weitergeht und wie sie auf diesen ersten Bericht ihrer Grossmutter reagiert.

      Zuerst zu Kiki:
      Die Gute hat definitiv ein Problem und falls sie nicht einfach an Depressionen leidet und sich deshalb so lange zurückzieht, hat sie definitiv eine ernste Erkrankung. Syphilis vielleicht? Irgendwie traue ich ihr und dieser ganzen Gesellschaft auch nicht so richtig. Das scheint mir ein sehr komisches Parallelleben zu sein, das sie alle führen, was sie sich wohl alle davon versprechen? Und wie können sie nur dieses extreme Leben führen und dabei alles Schöne, das um sie herum existiert, so komplett aus den Augen verlieren?
      Oder: was, wenn Kiki schwanger ist und unter extremer Übelkeit leidet und Elektra gar nicht von Cecilie, sondern von Kiki abstammt? Und was, wenn Kiki dann bei der Geburt stirbt oder gar keine Verantwortung für das Baby übernimmt und Cecilie es "adoptiert"? Was klar ist: jemand ist schon oder wird bald schwanger. Und das Baby wird eine dunkle Hautfarbe haben...

      Auch Alice scheint ernsthaft krank zu sein. Aber der stetige und exzessive Alkoholkonsum kann ja nicht gesund sein. Dass da nach und nach die inneren Organe versagen, ist klar...

      Was mich immer noch wundert, dass Cecilies Familie sie - zwar mit Bedenken, aber trotzdem - nach Afrika hat gehen lassen. Wissen sie wohl nicht, wie es wirklich in dieser Gesellschaft zu und her geht? Wenigstens hat sie nun eine Freundin gefunden, vielleicht ergeben sich hier ja noch spannende Verbindungen zu Elektra...

      Auch Cecilies Aufenthalt in England....Die Arme. Aber ich finde es gut, dass sie niemandem nachtrauert und ja, klar, sie ist naiv, aber was bleibt ihr übrig, so sehr, wie sie immer fremdbestimmt wird?
      Ausserdem glaube und hoffe ich nicht, dass sie schwanger geworden ist. Das wäre mir zu vorhersehbar und auch ein wenig stereotyp, findet ihr nicht auch? Aber es könnte sein, dass sich da mit Bill etwas anbahnt....

      Und zur Rolle der Frau: Cecilie scheint - obwohl sie klein gehalten wird - noch sehr privilegiert zu sein. Immerhin darf sie selber reisen usw. Aber klar, dass man dann doch "nur" als Hausfrau enden kann, ist schon absurd...

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    5. Zum Berg und den See:

      „Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuß der Ngong-Berge.“ (S. 7; Jenseits von Afrika von Tania Blixen)

      Ich verlinke hier mal meine Rezension dazu:

      https://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.com/2019/08/rezension-jenseits-von-afrika-tania.html


      @ Livia: Meinst du, dass Kiki Syphilis hat? Dann wären wir wieder bei Tania Blixen. ;)

      Die Theorie, dass Kiki schwanger ist, die gefällt mir. Darauf wäre ich noch gar nicht gekommen. Es würde aber Sinn ergeben.

      @ Andrea: Naja, Cecily jammert ein bisschen, dass ihr schwindelig ist. Sind das ev. erste Anzeichen einer Schwangerschaft?

      Zu Cecily muss ich noch sagen, mich wundert ihre Naivität nicht, denn woher soll sie es denn wissen. Es ist absolut hart, wenn man so ins Leben gestoßen wird. Und als junge Frau in privilegierter Gesellschaft ist es damals sicher vielen so ergangen.

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    6. @Nicole
      Vielen Dank für den Link. Werde ich gleich mal vorbei schauen.

      @Martina
      Nein,die Dame sagt mir wirklich nichts *schäm

      @Livia
      Tolle Theorie. Behalte ich verstärkt im Auge. Aber im nächsten Abschnitt geht es ja erstmal zurück zu elektra.

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    7. @ Andrea: Wenn ich das Buch nicht erst dieses Jahr gelesen hätte, wäre mir die Verbindung wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. :D

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    8. @Livia:
      Das ist eine sehr interessante Theorie um Kiki

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  4. Abschnitt 3: ab Elektra, New York - April 2008

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    1. Elektra hat tatsächlich einen Entzug gemacht! Nun zeigt sich auch, dass der Schutzmechanismus aus Alkohol und Drogen bröckelt, und dahinter ein emphatisches Wesen ist. Diese Elektra ist mir um einiges sympathischer.

      Mir gefällt es, dass sich im Entzug Freundschaften gesponnen haben. Besonders die Freundschaft mit Lizzie finde ich toll.
      Bei Vanessa weiß ich nicht so recht, ob Elektra ihre Probleme nicht zu sehr auf dieses Mädchen projiziert. Zumindest hat sie hier die Reißleine gezogen, und hilft Vanessa, sich selbst zu helfen. Das finde ich besser als wenn sie das Mädchen sofort in ihr Leben zieht.

      Könnte Miles der Richtige sein? Das sieht für mich ganz so aus. Ich mag diese Ruhe, die der Mann ausstrahlt. Das gefällt mir.

      Was mir weniger gefällt ist, dass sich Mariam so sehr vereinnahmen lässt. Ich weiß, sie meint es gut, aber ich finde es sehr übertrieben, wenn man beim Chef gleich einzieht. Für mich hat es immer einen negativen Beigeschmack, wenn die professionelle Distanz nicht gewahrt wird. Also, sobald ein berufliches Machtverhältnis besteht, finde ich so ein Verhalten recht bedenklich. Fast, als ob Mariam kein eigenes Leben hat.

      Und dann ist noch der Schauplatz Arizona <3 Ich habe im September drei wundervolle Wochen in Arizona verbracht und kann Elektras Begeisterung nur zu gut verstehen. :D Am liebsten würde ich mir dort auch eine Ranch kaufen (bis auf die Rattlesnacks - bah!)

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    2. Ähnlich wie Nicole, sehe ich auch die bröckelnde Fassade von Elektra, welche ein ganz anderes Licht auf sie wirft.

      Erst kam mir der Abschnitt im Nachhinein so lang vor, da es sich hauptsächlich um den Entzug drehte, aber wie du es schon angeschnitten hast, es passiert ja doch allerhand.
      Arizona fand ich als Settingwechsel auch sehr schön und für dich natürlich umso schöner, wenn du Bilder vor Augen hast. Als Miles ins Spiel kam, verspürte ich auch sofort diese Ruhe. Sein Alter merkt man ihm an und ich hoffe, dass ER es ist.

      Mittlerweile denke ich allerdings nicht mehr, dass Elektra in Richtung Modedesign geht, sondern eher den Part "ich helfe anderen" angeht. Wobei sich mir immer die Frage stellt, ob man anderen helfen kann, wenn man selbst solch "wackelige" Person ist, was die Sucht angeht. Miles hätte dazu zB schon ganz andere Voraussetzungen. Ich finde es sehr schön, dass er die Klinik dennoch immer wieder aufsucht.

      Zu Miriam: das kam mir gar nicht so eng rüber, aber du magst schon recht haben. Wobei das bei den Reichen und ihren Assistenten ja doch des Öfteren so ist. Darf man glaub ich nicht zu stark mit den deutschen Chef-Angestellten-Verhältnissen vergleichen.

      Zum Thema Kenia/ Oma Stella usw... Ich finde Elektras Interesse an ihrer Herkunft in diesem Band noch so lahm. Kommt nur mir das so vor, dass die anderen Schwestern da etwas engagierter waren?

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    3. Auch ich mag diese Elektra lieber, aber ich fand ihre plötzliche Bereitschaft Vanessa zu helfen etwas zu überzogen. Sie will zu viel und ich fand es gut von Miles, dass er sie zurückrufen konnte. Man kann nicht alles mit Geld kaufen und sie ist selbst noch nicht wieder hergestellt. Ein Rückfall kann jederzeit passieren. Und dann ist da nich Thommy! Ob Elektra jetzt weiterhin zu den Anonymen Alkoholikern gehen wird? Alleine ein Abbrechen wäre schon schlecht für sie...
      Auch mir gefällt Miles sehr.

      Miriam scheint auch in ihrem letzten Job kaum ein privatleben gehabt zu haben. Irgendwie seltsam...

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  5. Abschnitt 4: ab Cecily, Kenia - Februar 1939

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  6. Abschnitt 5: ab Cecily, Kenia - September 1940

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    1. Ist es Absicht, dass der kurze Abschnitt um Elektra von Seite 490 - 547 fehlt?? Wahrscheinlich, weil er nicht eben lang ist...

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  7. Abschnitt 6: ab Elektra, New York - Juni 2008

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