Mit „LeseBlick denkt nach“ möchte ich euch regelmäßig zu kleinen Gedanken rund ums Lesen, Bücher, Buchwelten und meinen ganz persönlichen Lesegewohnheiten mitnehmen. Mal nachdenklich, mal kritisch, mal einfach aus dem Bauch heraus und natürlich interessiert mich dabei besonders: Wie seht ihr das?
Heutiges Thema:
Was macht ein Buch atmosphärisch?
Ohhhh, da musste ich tatsächlich ganz kurz in mich gehen...
Aber die Antwort ist dann doch ganz leicht. Seit Jahren bin ich eine absolute "Jahreszeitenleserin" und das bringt bei mir wohl auch die größte und beste Atmosphäre mit.
Heißt, wenn es draußen heiß ist, brauche ich Bücher an oder unter Wasser.
Wenn der Herbst einzieht, muss es auch in meinen Büchern ruhiger werden.
Wenn der erste Schnee fällt, darf es auch im Buch eisig kalt und weiß sein.
Um Weihnachten habe ich es gern gemütlich und mystisch. Ich liebe diese besinnliche Zeit, vor allem die, zwischen den Jahren (Rauhnächte ✨).
Und wenn der Frühling erwacht, brauche ich frische Themen, frische Bücher.
Das Thema passt zur aktuellen Jahreszeit natürlich super. Im Herbst bzw. nun im Oktober brauche ich schon eine herbstlich-gruselige Atmosphäre. Gerade bin ich buchtechnisch in den Rocky Mountains unterwegs, erforsche Vielfraße und weiß, dass dort etwas Böses in den Wäldern lauert. Genau das ist es, dass ich mich voll und ganz in einem Buch wohl und angekommen fühle.
Wie stehst du zu dieser Frage?
P.S. Wir lesen uns zu dieser Rubrik am kommenden Freitag wieder 😉


Hallo Andrea,
AntwortenLöschenGute Frage.
Ich habe 'atmosphärisch' auch schon genutzt um ein Buch zu beschreiben.
Interessant dass du das Außen mit einbeziehst.
Für mich ist eine Geschichte atmosphärisch wenn es mich direkt hineinzieht, durch Beschreibungen, die Art zu Schreiben, die Geschichte selbst.
Es spielt dabei keine Rolle, ob meine Umgebung zum Inhalt passt oder umgekehrt, gerade das ist die Stärke eines atmosphärisch dichten Buches für mich.
Denn wenn ich zum Beispiel Sci-Fi lese, welches im Weltall oder anderen Planeten spielt, muss ich selbst ja nicht gerade auf der ISS sein um es zu fühlen:)
So als Beispiel.
Also ist es für mich ein Zusammenspiel aus Inhalt, Stil und der Fähigkeit, den Leser direkt in die Story zu holen.
Liebe Grüße,
Silver
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