Mit „LeseBlick denkt nach“ möchte ich euch regelmäßig zu kleinen Gedanken rund ums Lesen, Bücher, Buchwelten und meinen ganz persönlichen Lesegewohnheiten mitnehmen. Mal nachdenklich, mal kritisch, mal einfach aus dem Bauch heraus und natürlich interessiert mich dabei besonders: Wie seht ihr das?
Heutiges Thema:
Muss ich jeden Tag lesen, um eine „richtige“ Leseratte zu sein?
Da antworte ich direkt mit Nein!
Ich lese seit Langem nicht mehr täglich. Und wenn es mal täglich ist, dann waren es zumeist in den Abendstunden zwei bis drei Seiten, bis mir die Augen vor Müdigkeit zugefallen sind 😅
Auch wenn ich mich explizit auf den Begriff "Leseratte" stürze, bin ich keine Leserin mehr, die Buchseiten förmlich verschlingt. Seit dem meine Tochter auf der Welt ist bezeichne ich 50 Seiten am Stück lesen als wahre Glanzleistung. Für mich ganz persönlich natürlich.
Oft ist mein Kopf so voll mit anderen Dingen, dass meine Konzentration auch nicht für viel mehr Seiten ausreicht.
Dennoch bezeichnet mich jeder Mensch in meinem engeren Umkreis als Leseratte.
Und dass auch, wenn ich nicht von ständigen Leseupdates berichte.
Für diese Menschen zählt, dass ich Bücher liebe und es meine Leidenschaft ist, sie zu lesen, zu besitzen und über sie zu sprechen ❤
Wie stehst du zu dieser Frage?
P.S. Wir lesen uns zu dieser Rubrik am kommenden Freitag wieder 😉


Hallöchen
AntwortenLöschenich bin eine leseratte und ich lese nicht jeden Tag. Das schaffe ich auch gr nicht immer also von daher bin ich da auch bei einem dicken Nein :)
Hi Taya,
Löschenschön, dass wir da einer Meinung sind :)
Hallo liebe Andrea,
AntwortenLöschenpuh, das ist eine schwere Frage, wen genau man mit dem Begriff Leseratte bezeichnen könnte.
Ich persönlich sehe mich in deiner obigen Beschreibung wieder. Ich schaffe auch nicht so viele Seiten am Tag und oft fehlt mir Abends auch die Konzentration nach einem langen Arbeitstag.
Lesen tue ich tatsächlich aber eigentlich jeden Abend zumindest ein paar Seiten.
Ist eine Leseratte einfach jemand, der viel liest, oder gehört auch die pure Leidenschaft dazu? Ich würde sagen: beides. Aber könnte man jemanden, der nur einmal im Monat ein paar Seiten liest (das dafür aber mit voller Hingabe), ebenfalls als Leseratte bezeichnen? Oder widerspricht sich das?
Am Ende ist dieser Begriff doch eigentlich gar nicht wichtig. Entscheidend ist schließlich nur, dass man das, was man tut, mit Freude und Leidenschaft macht. Ganz egal, ob nun als Leseratte oder nicht. :o)
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Guten Morgen Tanja,
Löschenmit deinem ersten Satz triffst du es gut auf den Punkt. Ich glaube, wenn man 100 Leser befragt, kommen mit Sicherheit 50 verschiedene Erklärungen oder Meinungen zum Begriff Leseratte zusammen.
Und auch deine Frage, ob es um die Leidenschaft oder um die Quantität geht, ist berechtigt. Ich glaube, dass ist genau so eine Frage, die neulich auch bei eurer neuen "Rubrik" Aktive Blogger aufkam.
Wann zählt man zur aktiven Bloggergemeinschaft. Da hat glaub ich auch jeder eine andere Ansicht davon. Was bleibt, ist, dass es ein Hobby ist und jeder investiert ein anderes Maß an Zeit in ein Hobby.
Wir lesen weiterhin aus Freude und Leidenschaft, ganz genau :)
Danke für deinen Besuch.
LG und einen schönen Sonntag.
Andrea
Huhu Andrea :)
AntwortenLöschenAls Leseratte würde ich jemanden bezeichnen, der aus Leidenschaft liest. Hier gehts für mich gar nicht um das wieviel, sondern um eher um die Freude an dem Hobby als solches. Lesen tun ja viele, aber nicht so viele machen es eben mit der Leidenschaft und beschäftigen sich zB mit Neuerscheinungen o.ä.
Ich schaffe es momentan ganz gut, jeden Tag ein bisschen zu lesen. Wobei ich unter der Woche auf allen Wegstrecken eher höre und damit immer etwas schaffe. Abends bin ich leider oft auch zu müde. Dafür nehme ich mir am Wochenende aber auch mal bewusst Zeit fürs Lesen, weil es doch ein schöner Ausgleich ist. Aber weil ich es will, nicht weil ich es muss.
Lieben Gruß
Andrea
Hi Andrea,
Löschenauch du hast schöne Worte gefunden.
Ich habe früher tatsächlich öfters zu meinem Mann gesagt, dass ich mich zurückziehe und noch lesen muss bzw. noch eine Rezension schreiben muss. Das habe ich glaub ich seit vier Jahren (mit der Geburt unserer Tochter) abgelegt, weil anderes einfach wichtiger ist. Wenn ich mal einen Tag Luft habe, die kleine Maus bei Oma und Opa oder so ist, bereite ich mittlerweile Beiträge vor, die Zeit nutze ich dann. Aber auch, weil ich Spaß daran habe. Neulich habe ich mein ganzes Beitragsdesign etwas umgestellt, hat Zeit gekostet, aber ich freu mich sehr darüber.
Und mittlerweile lese ich dann, wenn ich Lust habe, das kommt natürlich öfters vor, wenn es auch noch ein super gutes Buch ist. Früher habe ich auch in LR immer eine Art "Musslesen" gemacht, mittlerweile kann ich auch 2-3 Leseabschnitte zurückliegen, interessiert mich nicht mehr. Da habe ich nun die Ruhe weg :)
Ich danke dir für deine Meinung zu der Frage :)
LG Andrea