Die Winterschwestern ist ein atmosphärisch dicht erzähltes Kinder- und Jugendbuch, das nordische Mythen, Magie und Abenteuer miteinander verbindet. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Wikingerjunge Alfred, der zunächst durch seine fiesen Streiche in Nebeldorf, dem Ort, in dem er lebt, negativ auffällt.
Was dieses Buch auf jeden Fall mitbringt, sind viele Extras, darunter eine wunderschöne Karte zu Beginn des Buches, in dem Nebeldorf und seine Umgebung erklärt wird. Dann tauchen viele Illustrationen auf, die genau meinen Geschmack getroffen haben. Alle verspüren diesen typischen nordisch-mystischen Charme. Und am Ende kann man noch eine kleine, aber feine Übersicht über die Götter der Nordischen Welt finden.
Alfreds Eltern sind beide nicht mehr auf dieser Welt.
Daher wächst Alfred bei seinem Onkel Ragnar und seiner Großmutter Brunhilda auf.
Zu Beginn des Buches nimmt der Autor den Leser an die Hand und man lernt noch einige andere Bewohner des Wikingerdorfes kennen. Ich empfand, dass jeder Bewohner eine ganz besondere Charakteristika hatte, die sofort im Kopf geblieben ist.
Die mystischste Person in jedem Wikingervolk ist die Seherin.
Im Buch trägt die blinde Frau den Namen Frid. Und sie ist es, die Alfred eines Abends ins Ohr flüstert, dass er seinen Onkel Ragnar nicht allein auf die Suche, nach den verschwundenen Dingen im Dorf, gehen lassen darf. Denn wenn er dies tut, wird er seinen Onkel niemals wieder sehen.
Wie der Buchtitel es bereits verrät, geht es um die Winterschwestern.
Ich war zu Beginn unheimlich gespannt, was da dahinter steckt.
Mit der Auflösung hätte ich überhaupt nicht gerechnet und ich möchte an dieser Stelle auch dahingehend gar nicht zu viel verraten.
Soviel sei gesagt: die Große Winterschwester ist unheimlich traurig und wütend, weil ihre Kleine Winterschwester seit Jahren verschwunden ist.
Da die Macht der Winterschwester in Stürmen, bitterkalten Nächten und Unwettern besteht, liegt die Welt im Kalten und Argen.
Damit das Abenteuer erst so richtig beginnen kann, folgt Alfred seinem Onkel bei dessen Mission natürlich. Aber ein Schneesturm soll Alfred zeigen, wie machtlos er allein ist.
Nun begibt er sich auf die Suche nach seinem Onkel, begegnet so einigen magischen Wesen im Wald und versucht zugleich das Rätsel um die verschwundene Kleine Winterschwester zu lösen.
Hallo liebe Andrea :)
AntwortenLöschenDer Illustrationsstil hat es mir direkt angetan und auch thematisch passt das Buch wirklich gut - ich liebe den Winter und lasse die Geschichte direkt auf meine Wunschliste wandern.
Danke für den Tipp! 🤍
Liebe Grüße
Lisa @prettytigerbuch | Blog | Instagram
Hallo Lisa,
Löschenschön, dass du bei mir vorbeischaust :)
Ich liebe den Winter ebenso und ich hatte das Buch letzte Saison bereits im Auge, nun war es endlich soweit und es war toll!
Liebe Grüße,
Andrea
Liebe Andrea
AntwortenLöschenDeine Rezension hat mich noch neugieriger werden lassen auf das Buch und ich werde es mir auf jeden Fall näher ansehen und habe es mir auf die Wunschliste gepackt.
Alles Liebe
Livia
Hallo Andrea!
AntwortenLöschenIch hab das Buch ja auch gerade gelesen und ganz so begeistert war ich nicht. Die Optik vom Cover ist aber wunderschön und auch die Illustrationen im Buch haben mich total eingenommen, die gefallen mir sehr!
So ganz hineinziehen konnte mich die Handlung aber nicht muss ich zugeben. Ich fand die Ideen an sich schon spannend und die winterliche Atmosphäre hat man definitiv gespürt, aber es hat mir etwas gefehlt, was ich auch nicht so recht benennen kann. Trotzdem eine schöne Geschichte mit viel winterlichem Zauber :)
Liebste Grüße, Aleshanee
Wer weiß, wie manch Kind solche Bücher empfindet. Freu mich drauf, dass ich das mit meiner Kleinen alles noch vor mir habe^^
LöschenDie Verwandlung von Alfred hätte ich absolut nicht gebraucht und ich bin tatsächlich kein Freund vom nordischen Gott Loki, frag mich nicht wieso, aber es ist so und in Büchern kommt er ja meist auch nicht gut bei weg :P
Ja, das ist ebenfalls ein Aspekt - bei Kindern mag das definitiv ganz anders sein. Ich muss gestehen, das sich mich in das Lesealter nicht mehr so reinversetzen kann... meine Kinder sind ja alle schon über 20, es ist also schon eine ganze Weile her und ich merke, dass ich das einfach nicht mehr so einschätzen kann.
LöschenHaha, ich mag Loki. xD Obwohl er ja eigentlich wirklich kein netter Zeitgenosse ist, aber in vielen Adaptionen wird er halt schon als Schlitzohr dargestellt und ich finde diese "bösen" Charaktere auch oft einfach interessant.