Samstag, 16. Januar 2016

[Rezension] Mördermädchen

Titel: Mördermädchen
Autorin: Elizabeth Little
Gelesen von: Nora Tschirner und Oliver Siebeck
Verlag: Random House Audio
Preis: 12,99€ (Hörbuch)/ 8,99€ (E-Book)/ 9,99€ (TB)
Länge/ Seitenanzahl: 435 Minuten/ 448 Seiten
ISBN: 978-3-8445-1934-1
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Inhaltsangabe
Frischer Wind in der Welt der Spannungsromane
Janie Jenkins wird im Alter von 16 Jahren für den Mord an ihrer prominenten Mutter für schuldig erklärt. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in der Nacht des Mordes geschehen ist. Als sie zehn Jahre später das Gefängnis verlässt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in eine verschlafene Provinzstadt in South Dakota, wo sie Stück für Stück die überraschende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt. Am Ende muss Janie sich entscheiden, ob sie weiter unter falscher Identität vor Presse, Polizei und einem möglichen Mörder fliehen will – oder sich der Wahrheit stellt.

Buchtrailer



Meine Meinung
Zu Beginn war ich bei diesem Hörbuch sehr skeptisch, ob ich mit Nora Tschirner als Sprecherin klar kommen werde, da ich viele ihrer Filme geschaut habe und dachte, dass ich ihre Stimme immer mit ihren Rollen in Verbindung bringen werde.
Aber weit gefehlt. Ich liebe ihre Stimme und in der Rolle der Janie hat sie grandiose Arbeit geleistet! Wer ihre Rollen kennt, weiß, dass sie diesen gewissen Witz in der Stimme hat und den hat sie hier super reingebracht. Und deshalb wurde Janie für mich schnell zum Highlight. Ich mag ihre Person unheimlich gerne und habe ihrer Geschichte gern zugehört.

Da das Hörbuch als Spannungsroman ausgeschrieben war, erwartete ich auch Spannung, allerdings fand ich diese weniger in spannenden Situationen, sondern in der Suche nach der Wahrheit.
War es wirklich Janie, die ihre Mutter getötet hat?

Eine tolle Idee der Autorin war hier die Idee, das It-Girl Janie zur Wahrheitsfindung nach South Dakota zu schicken, wo es doch ein wenig anders langläuft, als in der High Society Welt und es war einfach toll zu verfolgen wie Janie sich versucht zu integrieren.

Betrachtet man Janie im Vergleich mit den anderen Charakteren der Story, steht sie ganz klar im Vordergrund, was ich allerdings nicht all schlimm ansehe.

Die Familiengeschichte ist gut durchdacht und hat mir super gefallen. Auf die Lösung des Rätsels bin ich bis zuletzt nicht gekommen. Wer drauf kommt, vor dem ziehe ich meinen Hut.
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Um die Bestbewertung zu erreichen, hat es mir dann doch ein wenig an Spannung gefehlt.


Mein Fazit
Dieses Hörbuch hat für mich vor allem die Sprecherin Nora Tschirner belebt. Im Nachhinein passt ihre Stimmung und ihre Art einfach perfekt zum Charakter Janie.
Trotz einigen Spannungselementen war hier eher die Suche nach der Wahrheit fesselnd und die humorvollen Szenen, dank Janie’s Art und Weise.
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Besonderer Charakter
Mein Favorit ist Janie. Ich mag ihre ehrliche und direkte Art, sie nimmt einfach kein Blatt vor den Mund und auch wie sie in der Geschichte auftritt, konnte mich überzeugen.


Die Autorin
Elizabeth Little ist in St. Louis geboren und aufgewachsen. Sie studierte an der Harvard University und veröffentlichte Artikel in der New York Times und dem Wall Street Journal. Nach zwei Sachbüchern wurde ihr Debütroman auf Anhieb ein Los Angeles Times Bestseller. Elizabeth Little lebt mit ihrer Familie in Los Angeles.
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Die Sprecher
Oliver Siebeck, geboren 1961, ist als Synchronsprecher aus verschiedenen Fernsehserien bekannt. Er lieh schon vielen Figuren in deutschen Fassungen seine Stimme: So spricht er in "Prison Break" (2007-2009) den Agenten Paul Kellerman, in "Alias - Die Agentin" (2003-2005) die Figur Eric Weiss und seit 2004 hört man ihn in "Two and a Half Men" als Dr. Melnick. Siebeck ist auch als Hörbuchsprecher beliebt.

Nora Tschirner, Jahrgang 1981, erhielt ihre erste Fernsehrolle 1997 in der ZDF-Serie "Achterbahn". Großen Bekanntheitsgrad erlangte sie jedoch als Moderatorin beim Musik-Sender MTV. Dort moderierte sie verschiedene Chartshows, News und die Sendung "Ulmens Auftrag". In der Verfilmung von Benjamin von Stuckrad-Barres Roman "Soloalbum" spielte Nora Tschirner 2003 ihre erste Hauptrolle. Zuletzt war Nora Tschirner neben Christian Ulmen in den Kinofilmen "FC Venus" (2006) und mit Til Schweiger in "Keinohrhasen" (2007) zu sehen.


     Mein herzlichster Dank für die Bereitstellung des Leseexemplares gilt