Dienstag, 12. August 2014

Rezension "Dark Village 1 - Das Böse vergisst nie"

Titel: Dark Village - Das Böse vergisst nie (Band 1)
Autor: Kjetil Johnsen 
Seitenanzahl: 272 Seiten
Verlag: Coppenrath Verlag
Preis: 9,95€
ISBN: 978-3-649-61578-1
Bestellen beim Verlag: *hier*

Inhaltsangabe
Nora, Benedicte, Trine und Vilde sind Freundinnen. Schon immer. Doch das Böse lauert in dem kleinen Bergdorf, in dem sie leben. Eine der vier hat nur noch 20 Tage zu leben, bis sie tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Das Buch beginnt mit dem Auffinden der Leiche im See. Der Autor beschreibt ein junges Pärchen, welches im See badet, ohne jedoch Namen zu nennen, welches plötzlich die in Plastikfolie eingepackte Leiche findet. Ab hier beginnt das Rätselraten, welche der vier Freundinnen die Leichte ist. Das nächste und erste Kapitel beschreibt „21 Tage vor dem Mord“. Ab da an, werden die Kapitel rückwärts gezählt.

Nora: lebt mir ihrer Mutter und ihrem Bruder zusammen, ist gern für sich allein und liest
Benedicte: ist die Weiblichkeit in Person, kommt gut bei den Jungs an und weiß das auch
Trine: die Fußballerin, die nur wenig Interesse an Jungs findet
Vilde: die Coole in der Gruppe, raucht und trägt Lederklamotten

Eine wichtige Rolle im ersten Band der Reihe spielen die „Neuen“ in der Stadt: die Lehrerin Synnove Viksveen und der Nick, der neu in die Schule kommt und bei einer Pflegefamilie lebt. Nora verguckt sich in Nick, merkt jedoch, dass dieser in einer seltsamen Beziehung zu ihrer neuen Lehrerin steht.

Benedicte sucht Aufmerksamkeit und Zuspruch in sozialen Netzwerken und Trine und Vilde sind hin und her gerissen von ihren möglichen Gefühlen füreinander und als sie es sich eingestehen, werden sie erwischt.
Das Buch endet mit dem Kapitel „13 Tage vor dem Mord“.

Optik
Die Dark Village Reihe ist in verschiedenen Farben dargestellt. Der erste Band trägt die Farbe Gelb. Auf dem Cover ist ein Rabe erkennbar, der meist für nichts Gutes steht. Alle Bände haben den schwarzen Leseschnitt gemeinsam und ich liebe es.

Meine Bewertung
Ich habe mich verliebt und wusste sofort nach den 272 gelesenen Seiten, dass Band 2-5 zeitnah folgen müssen! Die sehr unterschiedlichen Charaktere der vier jungen Mädchen fand ich sehr interessant. Ich probierte mich an meine Jugend zurück zu erinnern, mit welchem der Mädchen ich mich am besten identifizieren kann, und ich denke es ist Nora.

Es war toll und zugleich auch amüsant beim Lesen in die verschiedenen Teenagerleben und ihre Probleme einzutauchen.

Die Story an sich packte den Leser zum einen, weil sie Kapitel so extrem kurz sind und die Schriftgröße wirklich angenehm ist, zum anderen weil man las und las und das Buch am Ende zuschlag und immer noch nicht wusste, wer die Leiche ist. Der Autor hat es gekonnt geschafft, den Leser auf die Folter zu spannen und ihn anzuregen, den zweiten Band zu lesen.

Zu Ende des Buches grübelte ich am meisten über Eline. Die 7-jährige ist die Pflegeschwester von Nick und malt sehr sehr seltsame Bilder. Blutige Bilder, welche Gewaltszenen darstellen. Das Dargestellte ist jedoch noch nicht passiert, sondern wird erst noch passieren. Gruseliges kleines Mädchen ;)

Fazit
Der Auftakt der Reihe hat mich begeistert und gleichzeitig auf die Folter gespannt. Zum Glück hatte ich mir Band 1-4 gleich bestellt. Band 5 war damals noch nicht erschienen. Die Rezensionen folgen jetzt erst, weil ich die vier Bände damals glaub ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen gelesen hatte und ohne Notizen große Probleme hatte, die Story auseinander zu halten. Deshalb wurden sie nun noch ein Mal quer gelesen, bevor ich den 5. Band gelesen habe.

Das Buch bekommt 5 von 5 Sternen.