Samstag, 1. August 2015

[Rezension] Shining

Titel: Shining
Autor: Stephen King
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 9,99€ (TB)
Seitenanzahl: 624 Seiten
ISBN: 978-3-404-13008-
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Reihe: Band 1 um Danny Torrance, Band 2: Doctor Sleep


Inhaltsangabe
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.
Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.
(Quelle: Bastei Lübbe)



Meine Meinung
Ich denke, dies ist eine Story, die viele von euch entweder in Form des Buches oder in Form des Filmes kennen. Ich hatte dieses Buch immer in Form dieses Filmplakats im Kopf.

Für die, die den Inhalt so gar nicht kennen, fasse ich kurz zusammen.
Stephen King stellt uns in „Shining“ die Familie Torrance vor. Bestehend aus dem Vater Jack, der nach vielen Alkoholexzessen nun sein Glück als Schriftsteller wagt. Seiner Frau Wendy, die meiner Meinung nach eher eine schwache Persönlichkeit darstellt und weder den richtigen Umgang mit ihrem Mann findet, als auch mit ihrem Sohn nicht. Danny, der Sohn der beiden, ist 5 Jahre alt, wirkt durch seine besondere Fähigkeit jedoch schon viel älter. Da sind diese Träume, die sich von gut nach und nach in Alpträume entwickeln und keine Gedanken sind vor ihm sicher. Mit Danny hat King einen unheimlich interessanten Charakter in die Geschichte eingebracht. Er konnte dem Buch die erhoffte Spannung geben.

Ein weiterer Grund, der die typische Stephen King Atmosphäre schuf, war das weit oben in den Rocky Mountains gelegene Hotel „Overlook“. Hier nimmt Jack Torrance den Job als Hausmeister an und verbringt mit seiner Familie außerhalb der Saison den Herbst und den Winter im Hotel. Gerade der Winter spielt hier eine interessante Rolle, denn für ein paar Monate ist das Gebiet so eingeschneit, dass es kein Entkommen geben wird.
Und die Fakten allein, abgeschieden, eingeschneit, Spuk und der mysteriöse Danny passen für mich sehr gut zusammen.

Ein Charakter, der im Hintergrund immer eine Rolle, vor allem für Danny spielt, ist der Koch des „Overlook“ Hallorann. Denn er hat wie Danny auch Vorahnungen und dies schafft eine bedeutende Verbindung zwischen den beiden.

Jack entdeckt nach und nach die Geheimnisse des Hotels, denn in der Vergangenheit passierten hier viele seltsame Dinge und so hat das Hotel einen Ruf, von dem nicht wirklich viele wissen.  So auch die Familie Torrance. Danny verspürt eine Angst und Jack taucht immer und immer tiefer in das Haus ab bis er sich verändert.

Die Story nimmt einen spannenden Verlauf an, man wartet auf diesen bestimmten Moment, den ich durch das Filmplakat immer im Hinterkopf hatte.
Das Ende war für mich überraschend, lässt mich allerdings gespannt sein auf die Fortsetzung „Doctor Sleep“.
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Wer sich bei den Stephen King Büchern immer noch nicht so richtig sicher ist, ich denke, dass „Shining“ ein guter Einstieg ist, denn es bietet eine spannende Geschichte und man bekommt einen guten Einblick in den Schreibstil von King. Dieser war wieder gut, aber er schreibt wirklich sehr detailliert, was eine Kunst ist, für mich jedoch immer wieder einiges an Längen bereithält.
Ein weiteres Merkmal seines Schreibstils sind die vielen Gedankengänge der Charaktere, die King in Klammern in die Story einbringt und bei mir irgendwie immer wieder Einfluss auf meinen Lesefluss hat.


Mein Fazit
Mit „Shining“ konnte King mich trotz ab und zu vorhandener Längen begeistern.
Nachdem mir „Joyland“ aufgrund seiner Atmosphäre sehr gut gefallen hat, zeigt mir der Autor mit dem Buch, woher er seinen Ruf hat. Denn ich denke „Shining“ ist ein klassischer Stephen King.
Ich freue mich endlich ein weiteres Buch für die „Stephen King Challenge“ gelesen zu haben. „Doctor Sleep“ folgt dann im August.
 

Weitere Rezensionen zum Buch

Besonderer Charakter
Mein Lieblingscharakter war eindeutig der kleine Danny.
Als Leser erfährt man warum er sich mit seiner besonderen Gabe so allein fühlt und er tut einem schon leid. Wie er damit umgeht ist hingegen sehr erwachsen.
Auch fand ich seine Vorkommnisse mit am gruseligsten.
Nun bin ich gespannt, wie Danny mit als Erwachsener in „Doctor Sleep“ begegnet.


Der Autor
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, "Carrie", erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
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Weitere Bücher des Autors

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Seid ihr Stephen King Leser?
Wenn ja, könnt ihr mir noch Bücher empfehlen, von denen ihr wirklich sagen könnt, dass ist ein typisch guter King?
Einiges habe ich sogar noch zu Hause stehen.

Erinnert ihr euch zufällig an diese Gedankengänge in Klammern?
Bei Carrie war es ganz schlimm, bei Joyland hingegen fiel es mir nur noch ganz selten auf. Hat Herr King das in den Jahren vielleicht abgelegt, wer hat neuere Bücher von ihm gelesen???