Montag, 31. August 2015

[Rezension] Das Spiel

Titel: Das Spiel
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore Verlag
Preis: 9,95€ (TB)
Seitenanzahl: 512 Seiten
ISBN: 978-3-453-67535-3
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Inhaltsangabe
Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus...
(Quelle: Heyne Hardcore)



Meine Meinung

Spiele ein Spiel mit mir!

Und denkt jetzt bitte nicht an SAW, auch mit Laymon kann man vorzüglich spielen.

Als die Bibliothekarin die erste Einladung zum „Spielen“ vom MoG (Master of Game) bekommt, wird sie noch von ihrer Neugier geleitet. Was hat sie zu verlieren? Und der Ausblick auf schnell und leicht verdientes Geld ist einfach zu groß.
Da sie einmal angefangen hat zu spielen, gibt es für sie kein Entkommen mehr.
Immer wieder bekommt sie neue Aufgaben, die sie zu lösen hat.
Und von Mal zu Mal werden diese suspekter, nervenaufreibender und gefährlicher.
Doch Jane kann nicht mehr aufhören.
Das große Geld lockt, denn nach jeder gelösten Aufgabe verdoppelt es sich und Jane verliert den Überblick und gerät in einen ewigen Kreislauf.

Besonders interessant ist die Wandlung ihres Charakters.
Aus einer ruhigen, bodenständigen Bibliothekarin wird eine risikobereite, geldgeile Kämpferin, die so einiges auf sich nimmt, um das Spiel des MoG weiterzuspielen.

Das Spiel wird zur Sucht für Jane!
Und irgendwann auch zur Gefahr!

Anfangs sieht sie in ihrer Bekanntschaft Brace eine mögliche Hilfe, doch er erkennt die Gefahr, und will sich zwischen sie und dem Spiel stellen.
Ein rotes Tuch für Jane, die die Realität immer mehr aus den Augen verliert.

Den Showdown fand ich hier wirklich gut. Endlich kam Action auf.
Der Master of Game will es wissen!
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Zwischenzeitlich gab es hier Momente, in denen es sich im Kreis drehte und somit eine kleine Durststrecke bildete. Jane’s Sucht nach dem Spiel hat es aber Gott sei Dank wieder rausgerissen.

Was in dem Buch für mich absolut hätte wegfallen hätte können, war die Liebelei zwischen Jane und Brace. Es hat der Story einfach nichts Wertvolles gebracht, eher etwas genommen.


Mein Fazit
Ein Laymon, der mich dieses Mal vor allem durch seine realitätsnahe Story begeistern konnte. Wieder ist es ein typischer Richard Laymon, entweder man mag seinen Stil oder eben nicht. Ich kann mich auf seinen Stil einlassen und werde mich auch noch an weitere Bücher wagen.
 
Weitere Rezensionen zum Buch

Besonderer Charakter
Der war für mich hier die Protagonistin Jane.
Vor allem die Charaktereigenschaften neugierig, angstlos und kampfbereit waren hier der springende Punkt. Solche Eigenschaften brauch für mich ein weiblicher Charakter in einem Buch aus dem Thiller-/ Horrorgenre.
Und oftmals konnte Laymon mich anregen mich zu fragen, ob ich ähnlich wie Jane gehandelt hätte in Hinsicht auf die Story.


Der Autor
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.
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                (bereits rezensiert)                                         (SuB-Bücher)